DIE HOBELGEISS

Im Rheinhard und ehemals einsamen Herblingertal trieb die Hobelgeiss nächtlicherweise ihr Unwesen. Als dreibeiniges Wesen, mit bis auf den Boden reichenden Zotteln und einem tellergrossen, funkelnden Auge, hatte es manchen nächtlichen Wanderer erschreckt. 

Von der Hobelgeiss wird hier im Dorf heute noch erzählt. Als Schreckgespenst, das sie mitnehme, wurde sie früher den Kindern in der Dämmerstunde vorgehalten. Doch löst ihre Erwähnung heute nur noch Fröhlichkeit aus.

Der Hobelwald, in dem das fürchtige Tier spukte, ist ein bewaldeter, zum Teil steiler Hügel. Er liegt auf Büsinger Gemarkung und gehört der Stadt Schaffhausen. Wobei völlig unklar ist, wann und wie er in den Besitz von Schaffhausen gekommen ist.

Die Narrenzunft Hobelgeiss wurde im Jahre 1976 von 10 Personen gegründet. Dem Antrag zur Aufnahme in die Narrenvereinigung  Hegau - Bodensee wurde am Herbstkonvent 1976 stattgegeben.

Am 5. Februar 1977 wurde der Verein in Bietingen in die Vereinigung aufgenommen. Patenverein war Dr. Eisenbart aus Gailingen. Der Verein wurde im Vereinsregister des Amtsgerichts Singen am 17.05.1977 als e. V. (eingetragener Verein) vermerkt.

Die Figuren bestehen aus der Hobelgeiss, dem Treiber oder Geissenhirten, den Geissenfrauen, dem Zunftrat und dem Narrenpolizisten.

Die Masken und Zunftkleidung wurden damals von Frau Eva von Ow und Herrn Manfred von Ow entworfen und genäht. Eine Hobelgeissfigur der Zunft befindet sich im Narrenmuseum auf Schloss Langenstein.

Unsere Adresse:

Narrenzunft Hobelgeiss e. V. 
Postfach 21
D - 78266 Büsingen  oder CH - 8238 Büsingen